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Die Brücke wiegt nur 70 g, trägt aber 12,7 kg. Das war der Jury des Technikwettbewerbs „Daniel Düsentrieb“ der Sekundarstufe I den 1. Preis wert.
2016 Brückenbauer„Wir wollten eine Brücke bauen, die so leicht wie möglich ist und dabei so viel wie möglich aushält“, sagt Justus Karnath, der zusammen mit seinen drei Mitstreitern Timo Marquard, Keno Volkmann und Konrad Jacobs das Brückenmodell entworfen und gebaut hat. Das diesjährige Wettbewerbs-Motto „Olympia baut Brücken“ animierte die vier Zehntklässler des Gymnasiums Dörpsweg zu ihrem Bauwerk, das sie erst an einem 30 cm großen Modell erprobten, bevor sie es auf 80 cm vergrößerten.

Der Höhe des Brückenbogens und die Länge der Stützen sind dabei genau kalkuliert, schließlich galt es, die Kraft so gleichmäßig wie möglich zu verteilen, um maximale Stabilität zu erzielen. Nach präziser Berechnung der Parabel anhand selbst hergeleiteter quadratischer Funktionen konnten die vier ihr Modell in nur zwei Tagen bauen, und „das lief besser, als erwartet“, bilanziert Keno.

Der Wettbewerb zum Daniel-Düsentrieb-Preis wird gemeinsam von der Hamburger Behörde für Schule und Berufsbildung, vom Hamburger Landesverband des Vereins Deutscher Ingenieure sowie von der Technischen Universität Hamburg-Harburg ausgeschrieben und hat das Ziel, Schülerinnen und Schüler ab der Sekundarstufe I zur Arbeit an einem naturwissenschaftlich-technisch ausgerichteten Problemkreis über die Fächergrenzen hinweg anzuregen.

Das strapazierfähige Brücken-Modell der Wettbewerbssieger kann künftig in einem Schaukasten des Gymnasiums Dörpsweg bewundert werden. Wer Glück hat, bekommt vielleicht eine persönliche Erläuterung von einem der vier Experten.