2018 Pastor Haddad90 Schüler_innen aus Religionskursen des Gymnasiums Dörpsweg erlebten ein spannendes Gespräch mit dem arabischen Pastor Idad Haddad.

Viele Menschen denken wohl die Begriffe "Araber" und "Moslem" allzu leicht zusammen. Dass dies nur ein Klischee ist, erläuterte Pastor Haddad aus Ramallah (Westjordanland) den Schüler_innen des Dörpsweg im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung. 

Auf Elterninitiative nutzte Haddad seinen Aufenthalt in Deutschland auch für einen Besuch am Gymnasium Dörpsweg. Den hatten die drei Religionskurse der Jahrgangsstufe 11 gründlich vorbereitet, sodass es zu einem intensiven Austausch kam, der über 90 Minunten lang von großer Konzentration geprägt war.
In englischer Sprache fragten die Schüler_innen etwa nach den Lebensbedingungen eines Christen, der in einer muslimisch geprägten Region für seinen Glauben eintritt. Und Pastor Haddad berichtete aus seinem Alltag, bezog klar Position und entkräftete so manche Vorurteile, die primär von einer Konfrontation der im Westjordanland lebenden Menschen unterschiedlicher Religionszugehörigkeit ausgehen.

In Zeiten, die kulturelle Misverständnisse kennen, ist eine so aufschlussreiche und ermutigende Begegnung wie die zwischen Pastor Haddad und den Schüler_innen des Dörpsweg wohl besonders erfreulich.

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