DOBER DAN, KRANJ!
Kranj liegt unweit der Hauptstadt Ljubljana zwischen den Alpen und dem Mittelmeer. Bei unserem Besuch im Jahr 2013 beeindruckte uns das von verschiedenen Kulturen geprägte Slowenien mit ungewöhnlich vielfältigen Landschaften: malerische Flusstäler, märchenhafte Höhlensysteme und sonnenverwöhnte Strände. Die Gastgeber empfingen uns mit großer Herzlichkeit und brachten uns die bewegte Geschichte der noch jungen Republik näher. Sprachbarrieren wurden durch die gemeinsame Fremdsprache Englisch überwunden. Gemeinsame Projekte der Schülerinnen und Schüler ließen den Gedanken der Völkerverständigung dort lebendig werden, wo er besonders fruchtbar ist: in der Schule.

Gruppenfoto SlowenienVom 10. bis zum 18. Juni sind 14 slowenische Schülerinnen und Schüler sowie zwei begleitende Lehrkräfte zum Gegenbesuch bei uns in Hamburg zu Gast gewesen. Vor dem Hintergrund des Projektthemas „Die (norddeutsche) Hanse – auf den Spuren eines Global Players" haben sich sie Jugendlichen im Verlauf des Austauschs die Bedeutung der Hansestädte Lübeck und Bremen, zu denen wir jeweils einen Ganztagesausflug unternommen haben, sowie Hamburg erschließen können. Mit Blick auf unsere Heimatstadt sind dem Hafen als Ort des Warenverkehrs und der HafenCity als dem flächengrößten Stadtentwicklungsprojekt besondere Bedeutung zugekommen. Hier haben sich die Schülerinnen und Schüler duch Präsentationen – zum Beispiel über den Bauvorgang der Elbphilharmonie – gegenseitig informiert und im Anschluss ihr Wissen durch einen vom Kesselhaus geführten Stadtrundgang weiter vertieft.
Darüber hinaus haben die slowenischen Schülerinnen und Schüler Einblicke in das Schulleben am Dörpsweg bekommen: Sie begleiteten ihre Partnerinnen und Partner im Unterricht, verbrachten mit ihnen die Pausen und aßen gemeinsam in der Mensa. Zugleich wurde durch den Austausch das Land Slowenien einmal mehr in den Blickpunkt des Schulalltags am Dörpsweg gerückt.
Zweifellos haben die größten interkulturellen Lernprozesse aber in den Familien und im Freundeskreis stattgefunden. Die Schülerinnen und Schüler verabredeten sich selbstständig untereinander und gestalteten ihr Wochenendprogramm im Kreis ihrer Bekannten und Verwandten. Sprache und Kultur wurde den Jugendlichen als Brücke der Verständigung und als Mittel zur Überwindung von Grenzen bewusst.
Im September wird eine neue Gruppe von Schülerinnen und Schüler zu unserer Partnerstadt Kranj fahren. Wir freuen uns sehr auf diese Austauschbegegnung!

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